Moon phase
Phase:
Waning

Illuminated:
21%

Age:
25 days

Distance:
404,591 Km

Time:
21:42:57 CEST

Date:
03-08-2021

mod_psdn_moonphase by psdn.net

Position der ISS

Neue Berichte

zuletzt geändert

Auf dieser Seite habe ich einige Fotos zusammengefasst, die mit der selbstgebauten Meteorkamera entstanden sind:

25.08.2017, 01:54:17 Uhr:

30.07.2017, 00:13:24 Uhr:

24.06.2017, 03:19:28 Uhr: unklar

24.06.2017, 00:11:19 Uhr:

22.06.2017, 00:32:04 Uhr

18.05.2017, 03:37:24 Uhr

07.05.2017, 04:06:13 Uhr: Ein Meteor?

07.05.2017, 00:21:32 Uhr: Meteor im Mondschein?

27.04.2017, 03:09:38 Uhr, dunstig?

26.04.2017 , 23:34:30 Uhr, Mitte-rechts, dunstig?

26.04.2017, 22:39:48 Uhr, Löwe

 

C/2013 US10 (Catalina)

 

Beschreibung:

 

C/2013 US10 (Catalina) wurde am 31.10.2013 im Rahmen des Catalina Sky Survey entdeckt. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Catalina_%28Komet%29)

 

Leider war ich mit diesen Aufnahmen sehr spät dran, da der Komen wieder auf der Abreise ist und wieder deutlich dunkler geworden ist. Den Schweif kann man bestenfalls noch erahnen. Der Himmel war wolkenlos, aber in einen leichten Dunstschleier gehüllt, was dann wohl auch die Details gekostet hat.

Bei der Durchsicht der Fotos zeigt sich, dass der Komet mit einer ordentlichen Geschwindigkeit unterwegs war. Diese Animation enstand aus 10 Fotos á 10 min Belichtungszeit:

 

Aufnahmedaten:

 

27.02.2016

Kamera:

 

EOS 1200Da mit CLS-Clipfilter

Objektiv/Brennweite:

 

Russentonne 500/5,6

Belichtungszeit:

 

10x 600 s

ISO-Wert:

 

800

Ort:

 

Dachsternwarte Jena

 

Auf dieser Seite habe ich einige Fotos zusammengefasst, die mit der selbstgebauten Meteorkamera entstanden sind:

25.08.2017, 04:15:04 Uhr: Iridium 70

24.08.2017, 04:42:12 Uhr:

23.08.2017, 23:40:34 Uhr: ?

23.08.2017, 22:06:33 Uhr: ?

15.08.2017, 02:50:04: ?

15.08.2017, 00:14:32: Iridium 96

07.08.2017, 00:44:55 Uhr: ?

06.08.2017, 23:23:44 Uhr: ?

04.08.2017, 23:16:54 Uhr: ?

31.07.2017, 01:09:03 Uhr: Iridium 97

30.07.2017, 23:34:34 Uhr: ISS

30.07.2017, 00:36:35: ISS

30.07.2017, 00:1448: unklar

29.07.2017, 23:00:15 Uhr: ISS

23.06.2017, 23:52:40 Uhr: unklar

22.06.2017, 02:16:56 Uhr: Iridium 55

22.06.2017, 00:40:36 Uhr: Iridium 22 (?)

15.06.2017, 02:50:16 Uhr: Iridium 55 (?)

15.06.2017: 00:55:16 Uhr: USA 182/Lacrosse 5 (?)

14.06.2017, 23:38:06 Uhr: Iridium 72 (?)

14.06.2017, 23:18:44 Uhr: ein Flugzeug?

18.05.2017, 03:58:34 Uhr: ISS

18.05.2017, 03:35:35 Uhr: unklar

18.05.2017, 03:08:54 Uhr: Iridium 11, -7,1 mag, 14,5 km von der Zentrallinie entfernt

18:05:2017, 02:23:44 Uhr: ISS

18.05.2017, 02:09:05: unklar

18.05.2017, 01:33:16 Uhr: unklar

17.05.2017, 22:27:26 Uhr: unklar

16.05.2017, 04:06:52 Uhr: ISS, der zweite Überflug

16.05.2017, 02:32:33: ISS

16.05.2017, 01:18:24 Uhr: unklar

16.05.2017, 00:41:04 Uhr: unklar

15.05.2017, 23:21:48 Uhr: Ein Reflex?

15.05.2017, 22:59:13 Uhr: GCCOM W1 Rocket

15.05.2017, 22:47:05 Uhr:

15.05.2017, 22:41:04 Uhr: unklar

07.05.2017, 03:48:15 Uhr: Hier hat Iridium 47 sich durch die Wolkendecke gekämpft. Laut Calsky betrug die Helligkeit -5,9 mag bei einer Entfernung von 10 km von der Zentrallinie.

01.05.2017, 03:57:36 Uhr: Es sieht nach Iridium 20 im Sternbild Pegasus aus.

01.05.2017, 02:41:45 Uhr: Lt. Calsky war es kein Iridium-Satellit, der zwischen den Sternbildern Kassiopeia und Kepheus aufleuchtete. Die Spur ist auf drei Bilder á 6 s verteilt, so dass ein Meteor wohl auszuschließen ist.

26.04.2017: Iridium 86; 7,8 km von der Zentrallinie entfernt; -6,1 mag. Die Spur ist auf drei Aufnahmen zu sehen. Das Foto zeigt deren Überlagerung:

Nach der Fertigstellung der Kamera ging "Iridium 35" am 20.04.2017 um 21.26 Uhr und 35 s ins Netz. Das war eher ungeplant. Nach "Calsky" war es eine Helligkeit von 7,3 mag bei einer Entfernung von 1,32 km von der Zentrallinie. Die Spur war auf zwei Aufnahmen zu sehen. Hier ist die Überlagerung:

 

Probelauf in der Nacht vom 12. zum 13.09.2016. Das Objekt ist auf drei aufeinanderfolgenden Fotos á 6 s zu sehen, so dass ein Meteor vorerst ausschied. Die Calsky-Datenbank wies jedoch nicht auf einen regulären Iridium-Satelliten hin.

 

 

 

 

C/2020 F3 (NEOWISE)

 

 

Beschreibung:

 

C/2020 F3 (NEOWISE) wurde am 27.03.2020 durch das reaktivierte Weltraumteleskop NEOWISE entdeckt. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/C/2020_F3_%28NEOWISE%29)

 

Die Aufnahmen entstanden mit einfacher Technik (Fotostativ, keine Nachführung) in den frühen Morgenstunden des 12.07.2020. In der Übersichtsaufnahme sind neben dem Kometen auch Venus und Plejaden abgebildet.

Eine Woche später entstand ein Zeitrafferfilm, der im heimischen Garten aufgenommen wurde. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass der Komet eine merkliche Eigenbewegung aufweist. Er passiert mit merklicher Geschwindigkeit den Stern Talitha:

 

AVI-Datei (60,3 MB)

 

 

Aufnahmedaten:

 

12. und 18.07.2020

Kamera:

 

EOS 1200Da

Objektiv/Brennweite:

 

Canon EF 80-200 bei 80 mm, Zenitar-MC 2,8/16

Belichtungszeit:

 

bis 20 s

ISO-Wert:

 

1600

Ort:

 

Dachsternwarte Jena; Steinkreuz

 

C/2014 Q2 (Lovejoy)

 

Beschreibung:

 

C/2014 Q2 Lovejoy wurde am 17.08.2014 mit Hilfe eines Amateurteleskops entdeckt. (Quelle: http://www.astronomie.de/der-himmel-aktuell/kometen/komet-c2014-q2-lovejoy/)

 

Das Foto ist ein Probeschuss mit feststehender Kamera auf einem Fotostativ. Der Komet ist als grünliches Objekt zu erkennen. Auf ca. 10 Uhr kann der Schweifansatz erahnt werden.

Aufnahmedaten:

 

10.01.2015

Kamera:

 

EOS 350D

Objektiv/Brennweite:

 

Zenitar M 1,7/50

Belichtungszeit:

 

82x 5 s

ISO-Wert:

 

1600

Ort:

 

Dachsternwarte Jena

Dachsternwarte

Die bisherige Beobachtungspraxis war alles andere als befriedigend. Die Wohnung in der Jenaer Innenstadt ist bestenfalls im Winter astronomietauglich, wenn die umliegenden Dachterassen wenig genutzt werden. Die Sicht ist sowieso eingeschränkt, so dass es hier nicht lohnt, einTeleskop aufzustellen. Der "Ausweichstandort" selbst bietet zwar eine bessere Sicht - durch den sehr jungen Nachwuchs aber, sind die Beobachtungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Die bisherige Wohnung wurde außerdem zu klein. Ein Bauprojekt sollte nun Besserung bringen - Außerhalb der Innenstadt und mit wenig eingeschränkter Rundumsicht. Ein Wohnhaus wurde errichtet, dessen Spitzboden nun zur Dachsternwarte ausgebaut werden sollte. Vor Beginn der Planungsarbeite habe ich nun verschiedene Szenarien der Beobachtungsöffnung durchgespielt: ein normales Dachflächenfenster, eine Öffnung im Dachfirst oder sogar eine Kuppel. Letztere wäre zwar sehr astronomisch, passt haber nicht so recht ins Stadtbild.

Mai 2020

Die bisherige Computersteuerung der Teleskopausrüstung hatte ihre Ecken und Kanten. Die Daten liefen über ein langes USB-Kabel zum PC im Arbeitszimmer. Vom Dachboden aus wurde die Technik dann mit einem Raspberry Pi per Fernzugriff manipuliert. Das ging, war aber von Seiten der Grafik nicht schön und etwas träge. Nun erfolgt eine Technik-Umstellung. Der Raspberry wurde zum Astroberry. Mit der INDI-Bibliothek lassen sich praktisch alle vorhandenen Geräte ansteuern.

März/April 2018

Die Dachsternwarte erfährt eine Veränderung. Mit der Anschaffung einer etwas kräftigeren Montierung kamen auch ein paar Veränderungen bei der Stromversorgung. Bisher wurden alle benötigten Spannungen von jeweils einem Netzteil zur Verfügung gestellt und per Kabel zumTeleskop geleitet. Um den Kabelsalat zu entschlacken, wurde ein altes PC-Netzteil herangezogen. Jetzt laufen nur noch Kabel für +12 V, +5 V und die Masse durch den Kanal. An der Säule selbst gibt es einen Verteilerkasten. Leider war es doch nicht kräftig genug... Ein kräftigeres Schaltnetzteil musste her. Die Wahl fiel auf ein Festspannungsnetzteil, das 13,8 V bei 20 A abgibt. Das bedingte eine kleine Veränderung im Schaltkasten, der hier beschrieben ist (ein zusätzliches LM2596S-Modul, um 5 V bereitzustellen).

Die oberen drei Buchsen sind mit 12 V beschaltet, um Montierung, M-Gen und andere Geräte zu versorgen. Die unteren Buchsen liefern 5 V für den USB-Verteiler bzw. 7,4 V für die EOS. Durch Beschaltung einzelner Kontakte sind Verwechslungen praktisch ausgeschlossen. Die für die EOS benötigte Spannung von 7,4 V stellt ein Spannungswandler LM2596S aus 12 V zur Verfügung. Das Kästchen enthält auch die Stufenschaltung der Taukappenheizung. Die Anleitung stammt aus dem Netz; allerdings ist die Quelle nicht mehr verfügbar. Über einen Drehschalter wird der Widerstandsdraht der Taukappenheizung direkt bzw. über Widerstände mit der Spannungsquelle verbunden. LEDs zeigen die Schaltstufe an. Durch die Dioden wird erreicht, dass eine Art LED-Balken angezeigt wird.

Hier ist der vereinfachte Schaltplan dargestellt (ohne Gewähr):

 

 

April 2015

Es ist soweit. Die Dachsternwarte ist fast fertig. Die Kabel wurden stolpersicher in Kanälen verlegt. Alle Netzteile liegen hinter dem Schreibtisch, um das Kabelwirrwar an der Säule gering zu halten. Die Kabel (Stromversorgungen und USB-Kabel) verlaufen von dort aus durch einen begehbaren Bodenkanal zu Säule. An der Säule befindet sich ein ein USB-Verteiler, an dem die Handsteuerung, Kamera und der Fernauslöser angeschlossen sind.

Das Firstfenster wird über einen Taster elektrisch bewegt. An der Ost- und Westseite befindet sich jeweils eine rote Lampe als Nachtlicht, deren Helligkeit über einen Dimmer reguliert werden kann. Der Rechner ist vernetzt, so dass die Daten unkompliziert auf den PC im warmen Arbeitszimmer übertragen oder das Teleskop bzw. die Kamera von dort aus überwacht und ggf. auch gesteuert werden können.

Schaltplan

November 2014

Es geht der Fertigstellung entgegen. Die Säule ist installiert. Dank des Adapters kann die Montierung waagerecht ausgerichtet werden. Darüber hinaus gestattet der Adapter die Demontage der Montierung, ohne dass die Justage verloren geht.

Erste Beobachtungen haben gezeigt, dass Teleskop und Fußboden ordentlich entkoppelt sind.

 

 

April 2014

Es geht weiter. Die Elektrik hat auch den Spitzboden erreicht, so dass das Firstfenster jetzt endlich geöffnet werden kann. Das Teleskop hat erstmal provisorisch seinen Platz gefunden und steht auf dem Dreibein. Der Boden ist durch die Wärmedämmung aber derart wackelig, dass man jede Bewegung merkt. Es muss also eine feste Säule her.

Darüber hinaus liegen neben den Stromkabeln auch eine Daten- und eine USB-Leitung ins Arbeitszimmer bereit. Ein kleiner Schreibtisch und die passende Sternwartenbeleuchtung müssen auch noch her.

 

 

 

 

 

 Januar 2014

Die Bauarbeiten sind weit vorangeschritten. Der Beobachtungsplatz im Dachspitz hat ein elektrisch zu öffnendes Firstfenster erhalten. Es bietet eine nutzbare Öffnung von 100x150 cm.

Der Raum ist als Kaltraum konzipiert. Daher wurde vor dem Aufbringen der Wärmedämmung eine Metallplatte mit angeschweißtem Rohr mit der Stahlbetonplatte verschraubt. Dieses wird später die Teleskopsäule aufnehmen.